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    Bei Volcom Snow haben Frauen das Sagen

    Brook Sutton
    Brook Sutton

    Der GORE-TEX Markenpartner Volcom ist ein Klassiker unter den Actionsport-Marken, der voll im Trend liegt. Das ist das ultimative Ziel einer jeden Marke: Beständigkeit und Charisma. 

    Wie Volcom das macht? Vielleicht liegt es daran, dass sich die Marke authentisch und kompromisslos dafür einsetzt, dass wir unseren Leidenschaften nachgehen können. Mit Sicherheit aber liegt es an den Menschen. Das Volcom Team ist so authentisch wie seine Mission. 

    Nehmen wir zum Beispiel das Team von Volcom Snow. Zusammen mit ihrem talentierten Team steuern Global Design Director Jacquelyn Myers und Senior Global Product Manager Melissa Hashimoto die Volcom Snow-Kollektionen für Damen und Jugendliche von der Idee bis zur Umsetzung.

    Das Team der beiden hoch kompetenten Frauen ist überwiegend weiblich. In der Modewelt ist das nicht weiter ungewöhnlich. Aber in der Actionsport-Branche ist es ziemlich cool.

    Jacquelyn Myers, Bild: Chad Chomlac

     

    Melissa Hashimoto, Bild: Melissa Hashimoto

     

    Von Erfahrung inspiriertes, bewusstes Design

    Jacquelyn und Melissa haben beide Mode und Design studiert und sich im Anschluss ganz auf Outdoor-Bekleidung konzentriert. Warum? Wegen ihrer Leidenschaft fürs Snowboarden.

    Jacquelyn wuchs im kalifornischen Mammoth Lakes in der Sierra Nevada auf, wo es im Winter oft heftige Stürme gibt. „Wintersport spielte in meiner Kindheit eine große Rolle und Snowboarden ist nach wie vor mein Lieblingssport“, erzählt sie. „Ich liebe alles, was man in der Natur machen kann, wie Laufen, Wandern, Skifahren und Langlaufen. Dieser Background fließt intuitiv in meine Designs ein, weil ich einfach so viel Zeit bei Wind und Wetter draußen verbracht habe.“ 

    Melissa begann vor acht Jahren mit dem Snowboarden, etwa zur gleichen Zeit, als ihre Karriere als Produktentwicklerin langsam Gestalt annahm. Für sie war die Entdeckung einer neuen Sportart die perfekte Ergänzung zu ihrer angeborenen Liebe zum Detail. „Meine neu entdeckte Liebe zum Snowboarden hat meine Leidenschaft für Produktdetails noch verstärkt. Oberbekleidung zu designen ist so interessant, weil jeder Aspekt einem Zweck dient, sodass ich mich manchmal fast wie eine kleine Tüftlerin fühle, die all die vielen Designelemente und technischen Features zusammenbringt.“ 

    Die Kombination aus Intuition und Details ist allein schon ein Erfolgsrezept in der Designwelt, aber dieses Powerteam nur auf diese Fähigkeiten zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht. Es gehört so viel mehr dazu, die leistungsstarken Produkte von Volcom Snow auf den Markt zu bringen.

    Jacqueline bei (fast) perfektem Kaiserwetter. Bild: Dustin Lalik

     

    Respektvoller Umgang beim Design und am Berg 

    Seit 1991 geht es bei Volcom um die Verbindung von Spaß und Sport. Die Snow-Kollektion ist harmonisch, trendig, komfortorientiert und selbstbewusst. Sie ist auf intensive körperliche Aktivität bei Wind und Wetter ausgelegt und sieht dabei immer gut aus. Die Designs von Volcom Snow sind ausdrucksstark und zeigen genau das richtige Maß an Haltung.

    Der Vibe der Snow-Kollektion spiegelt die Arbeitsatmosphäre bei Jacquelyn und Melissa wider. Ihre Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Respekt und ihre Arbeitsweise ist kollaborativ, mit viel Raum für die Strukturen und die Kreativität, die erforderlich sind, um jede Saison eine neue Kollektion zu produzieren.

    „Melissa ist diejenige, die alles umsetzt“, erzählt Jacquelyn. „Sie kümmert sich um jede einzelne alltägliche Kleinigkeit und kennt jedes Detail, das für ein Kleidungsstück nötig ist.“ 

    „Man sagt ja oft, dass es eine Gehirnhälfte gibt, die fürs Kreative zuständig ist, und eine, die eher analytische Aufgaben übernimmt“, lacht Melissa. „Jacquelyn kann ihre Kreativität anknipsen wie eine Lampe. Mein Job ist es sicherzustellen, dass das finale Produkt ihre Gesamtvision widerspiegelt, von der Passform über das Material bis zum Preis. Ich bin das Bindeglied zwischen ihr, unserem Team, den Experten und Models für die richtige Passform, den Produktions- und Compliance-Teams, unseren Fabriken und allen [sonstigen Beteiligten].“

    Ein guter Tag. Bild: Melissa Hashimoto

     

    So entsteht die Volcom Snow-Kollektion

    Am Anfang steht die Funktion. Bei Snowboard-Bekleidung sind das Passform, Bewegungsfreiheit und Performance. Diese können von Kleidungsstück zu Kleidungsstück und abhängig von der Disziplin variieren: im freien Gelände, im Skigebiet auf der Piste, im Funpark oder in der Halfpipe. 

    „Ich beginne mit dem Designen einer Kollektion, indem ich Feedback von unseren Athleten und unserem internen Team einhole und auch auf meine eigenen Erfahrungen beim Snowboarden schaue, um ein Gefühl für die Situation am Berg zu bekommen“, so Jacquelyn. „Wir kreieren Produkte für die Anforderungen des Winterwetters, mit Schnee, Kälte und Wind. Man will ja trotz allem trocken bleiben und gut geschützt sein. Außerdem müssen unsere Designs Bewegungsfreiheit und Flexibilität bieten und auch praktische Details wie die Platzierung der Taschen berücksichtigen, was besonders bei Damenbekleidung sehr wichtig ist.“ 

    „Die Materialauswahl spielt eine extrem große Rolle im Designprozess“, fügt Melissa hinzu. „Bei funktionaler, leistungsstarker Bekleidung haben Material und Performance Einfluss auf Designelemente, die der Träger auf den ersten Blick gar nicht bewusst wahrnimmt. Das ist letztlich aber gut so, denn es bedeutet, dass das Kleidungsstück seinen Zweck erfüllt.“ 

    Für die ästhetischen Aspekte des Designs lässt sich Jacquelyn von Kunst, Mode und allem, was den kulturellen Zeitgeist gerade prägt, inspirieren. Das spiegelt sich in den Farben, Mustern und Silhouetten wider. Aktuell erleben wir ein Revival der Mode aus den 1990er und 2000er Jahren mit tief ausgeschnittenen Armlöchern, Baggy-Hosen und Unisex-Styles, die für das Jahr 2024 neu interpretiert werden.

    Die Volcom Crew beim Après-Ski. Bild: Melissa Hashimoto

     

    Von Frauen für Frauen und Männer 

    „Wir wollen, dass jeder unsere Sachen so sehr liebt wie wir“, so Melissa. 

    Volcom stellt zunehmend fest, dass die Leute nur mehr danach schauen, was ihnen gefällt, unabhängig davon, ob es sich um ein Teil aus der Herren- oder Damenkollektion handelt. Jacquelyn und Melissa arbeiten deshalb eng mit ihren Design- und Entwicklungskollegen zusammen, die für die Herrenkollektionen verantwortlich sind. Sie alle liefern wichtige Impulse für die gesamte Produktlinie. 

    „Snowboardbekleidung ist in diesem Bereich schon lange vorne dabei“, erzählt Jacquelyn. „Unsere Designs sind bewusst so gehalten, dass man frei nach Geschmack auswählen kann und nicht unbedingt getrennt nach Geschlecht.“

    Zusammengenommen bieten die Kollektionen das ganze Spektrum an Styles, sodass jeder etwas findet. „Denn schließlich sind wir nicht alle gleich“, betont Melissa. Die Damenkollektion umfasst verschiedene Styles, die von eher maskulinen bis hin zu femininen Silhouetten reichen, jeweils mit durchdachten spezifischen technischen Details, die für die Physiologie der (meisten) Frauen passend sind.

    Bei diesen Performance-Features sind Melissa und Jacquelyn herausragende Expertinnen, wenn es darum geht, den Bedürfnissen unterschiedlicher Körperformen Rechnung zu tragen. Das geht weit über eine optimale Anpassung von Passform, Größe und Proportionen hinaus. (An dieser Stelle bitte nochmal Applaus für die oben erwähnte Taschenplatzierung von Jacquelyn!) 

    Frauen haben beispielsweise physiologisch gesehen ein kleineres Komfortfenster als Männer. Um Schutz und Komfort bei Wind und Wetter zu gewährleisten, sind bei Volcom Isolierung und Belüftung strategisch platziert, je nachdem, ob ein Design für Frauen oder Männer gedacht ist. 

    Laut Melissa sind die umfassenden Komforttests der Marke GORE-TEX sehr hilfreich, um diese Designentscheidungen fundiert treffen zu können. (Wir helfen immer gerne, Melissa!)

    Jacquelyn. Bild: Dustin Lalik

     

    Erfolg durch Leistung 

    Um es klar zu sagen: Jacquelyn und Melissa sind beide seit acht Jahren bei Volcom und ihr Erfolg basiert rein auf ihrer Leistung. Die Tatsache, dass sie Frauen sind, hat damit wenig zu tun und ist nur ein zusätzliches Plus für die Marke. 

    Als Führungspersonen, Snowboarderinnen und unglaublich talentierte Profis, die nebenbei auch noch Frauen sind, bringen sie eine andere Sichtweise in eine Branche ein, in der traditionell männliche Perspektiven im Vordergrund standen. 

    Sie sind sich bewusst, dass sich der Actionsport – und die Gesellschaft insgesamt – auf vielen Ebenen erst in Richtung Geschlechtergleichheit entwickelt. Sie wissen, dass es nach wie vor eine Ausnahme ist, so viele Frauen in Führungspositionen zu haben wie beim Volcom Snow Team. Und es ist ihnen klar, dass sie die einzigartige Gelegenheit haben, starke Frauen zu repräsentieren – am Berg und bei der Arbeit. 

    Aber die Behauptung, dass Frauen in der Snowboardbranche auf dem Vormarsch sind, trifft nicht ganz zu. 

    Jacquelyn und Melissa erinnern uns daran, dass Frauen beim Snowboarden von Anfang an dabei waren – und auch mitgemischt haben. Sie haben an Wettkämpfen teilgenommen, haben sich mit Freunden in den Schnee gestürzt und ihre Grenzen ausgelotet. Sie haben in Halfpipes und beim Slopestyle gezeigt, was sie können. 

    Die Stimmen von Frauen waren im Snowboardsport schon immer da. Der Unterschied ist nur, dass Marken, Marketingleute und Öffentlichkeit jetzt langsam anfangen, besser zuzuhören. Neue Technologien und Social Media tragen sicher mit dazu bei. 

    „Die Verbraucher und insbesondere Frauen interessieren sich nicht plötzlich mehr als früher für technische Features oder Styles. Aber sie haben jetzt leichter Zugang zu Informationen und es gibt bessere Plattformen, auf denen sie ihre Meinung kundtun können“, erklärt sie. „Als Marke können wir ihre Kommentare und Anregungen berücksichtigen und dadurch immer bessere Produkte anbieten.“ 

    Auch die Möglichkeiten von Social Media haben dazu beigetragen, dass – unter anderem – Frauen, die bisher nicht nach ihrer Meinung gefragt wurden, sich mehr einbringen können. Wie Melissa es ausdrückt: „Über Social Media kann man zeigen, was man macht, und so die ganze Welt wissen lassen: Schaut her! Wir gehen hier unserer Leidenschaft nach und wissen genau, was wir dafür brauchen.“ 

    Das gibt den Leuten, die sich äußern, eine gewisse Handlungsmacht und stärkt die jeweilige Marke, die ihnen zuhört.

    Bild: Dustin Lalik 

     

    Frauen in Verantwortung 

    Bei all dem ist eines sicher: Jacquelyn und Melissa werden immer tolle Bekleidung entwickeln, auf deren Performance, Komfort, Schutz und Style sich alle Athleten – vom Anfänger bis zum Profi auf dem X-Games Siegertreppchen – verlassen können. 

    Und bald werden sie diese Liste der Eigenschaften um eine sehr wichtige Sache erweitern können: PFAS-freies* Laminat. 

    „Mit der Integration von GORE-TEX ePE-Material in unsere Snow-Kollektion 2024/25 wird Volcom Snow in der nächsten [Winter-]Saison zu 100 % PFAS-frei sein“, so Melissa. „Wir arbeiten seit mehreren Jahren auf dieses Ziel hin und mit dem GORE-TEX ePE-Material können wir die letzten Schritte gehen.“ 

    „Wir haben selbst in der Hand, welche Produkte wir anbieten“, schließt Jacquelyn. „Wir werden immer dafür sorgen, dass unsere Athleten genau die Features bekommen, die sie brauchen, um ihrer Leidenschaft nachgehen zu können. Sie sollen sich in ihrer Bekleidung rundum wohlfühlen.“

    * Hergestellt ohne absichtlich eingebrachte per- und polyfluorierte Substanzen, kann dennoch Spuren enthalten.

    Brook Sutton Brook Sutton

    Brook Sutton

    Brook ist Autorin und Brand Marketing Beraterin und lebt in Durango, Colorado (USA). Nach ihrem Studium der Umweltwissenschaften erkundete sie so viele unterschiedliche Gegenden, wie sie nur konnte: Sie war schnorcheln im Meer, leitete Rafting-Touren auf wilden Flüssen, fuhr mit dem Fahrrad durch Wüsten, erkundete die Berge zu Fuß und auf Skiern und nahm jede Gelegenheit wahr, um zu reisen. An einem normalen Tag ist sie mit dem weltbesten Hund Boca auf den Trails ihrer Heimatstadt unterwegs. Nachdem sie mehrere Jahre lang für verschiedene Magazine tätig war, kehrte sie zu ihren Wurzeln als strategische und missionsgetriebene Beraterin zurück und gründete Horizon Line Strategies, eine Agentur für Content und Brand Marketing.

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