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    Wallride Volume 2: An die Wand gefahren – und raufgeklettert: Stefan Glowacz und Philipp Hans gelingt die Begehung des Pic de Bure in Frankreich

    Joachim Stark
    Joachim Stark

    Das Wetter diktiert das Projekt Wallride: Statt in der Schweiz zu klettern, spulten die beiden Extremkletterer Stefan und Philipp weitere 900 Kilometer auf dem Bike ab. Auf dem Bike und mit guter Bekleidung, lässt sich Regen besser aussitzen als in der Wand. Das Ziel: Der Pic de Bure in den westlichen Dauphiné-Alpen. Die Steilheit der Wand, wechselhafter Fels und ebensolches Wetter verlangten den Kletterern alles ab.

     

    Nach dem ersten Tag in ihrer neuen Route schwand der Optimismus. Stefan kommentierte noch in der Wand: „Jetzt ist guter Rat teuer. Es gestaltet sich wesentlich schwerer als gedacht.“ Die Felsqualität sei nicht so prickelnd, wie sie das erwartet hätten. Vielleicht aufgeben? Eine alternative Linie auskundschaften? Diese Ungewissheit nagt selbst am expeditionserfahrenen GORE-TEX Athleten Stefan.

    Nach einem Wartetag im Tal packten sie es nochmal an – und zogen das Ding durch. Zielstrebigkeit, Leidenschaft und Können wurden belohnt mit sehr guten Seillängen in der oberen Wandhälfte und einem grandiosen Sonnenuntergang auf dem Gipfelplateau des 2709 Meter hohen Pic be Bure.

    Eine neue Route – glückliche Kletterer? „Ja, klar“, sagt Stefan. „Aber mit einem lachenden und weinenden Auge. Denn wir konnten an der Wand keine komplett eigenständige Linie ausmachen, das gab die Felsqualität nicht her. Wallride Volume 2 ist eine Variante zur klassischen Pilier Est Route von René Desmaison mit 10 neuen Seillängen und Schwierigkeiten bis UIAA 9-. Da wir mit wiederverwendbaren Bohrhaken und mobilen Sicherungmitteln kletterten, existieren in der Variante keinerlei Standplätze oder Zwischensicherungen.“

    Auf das Wetter angesprochen meint Stefan: „So einen Sommer hab ich noch nie erlebt.“ Alpines Klettern und mehrtägige Mountainbiketouren sind ein Abenteuer: Man weiß nie genau, was kommt. Man muss planen. Man sollte vorbereitet sein. Das erfordert entsprechende Ausrüstung. Stefan und Philipp sind minimalistisch unterwegs. Ihre speziellen Schuhe sind für alpine Zu- und Abstiege und fürs Radfahren geeignet. Auch nach wochenlangem Tragen bleiben sie mit ihrer GORE-TEX Ausrüsting wasserdicht und atmungsaktiv. Regenschutzbekleidung ist im Gebirge unerlässlich. Bei einem Regenschauer oder gar Gewitter in der Wand ist eine Regenjacke überlebenswichtig. Beim ihrem Wallride verwenden die Stefan und Philipp GORE-TEX Jacken von Marmot.

     

    Generell gibt es für unterschiedliche Aktivitäten unterschiedliche wasserdichte und atmungsaktive GORE-TEX Technologien: vom der ultraleichen GORE-TEX Shakedry Jacke über die universellen GORE-TEX Performance oder Active Produkte bis zur funktionell leistungsfähigsten und roustesten, expeditionstauglichen GORE-TEX Pro Bekleidung.

    „Auf ihrem langen Heimweg wartet in der Schweiz das abschließende Projekt Wallride Volume 3. Wir drücken Stefan und Philipp die Daumen, dass ihr Plan aufgeht und ihnen das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht – wie schon so oft in diesem wechselhaften Sommer 2021.“„Auf ihrem langen Heimweg wartet in der Schweiz das abschließende Projekt Wallride Volume 3. Wir drücken Stefan und Philipp die Daumen, dass ihr Plan aufgeht und ihnen das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht – wie schon so oft in diesem wechselhaften Sommer 2021.“

     

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    Joachim Stark Joachim Stark

    Joachim Stark

    Alpinexperte in Theorie, Praxis, Bild und Text. Joachim ist Allround-Bergsportler: Alpin-, Eis- und Sportklettern, Skitouren, Mountainbiken stehen auf seiner Freizeitliste – wenn er neben Pressearbeit, Fotografie, Grafik- und Layoutarbeit für Unternehmen aus der Outdoorbranche freie Zeit findet. Für die Marke GORE-TEX arbeitet er seit 2012 als freier Mitarbeiter.

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